BAUSTELLE SCHAUSTELLE

KUNSTPREIS 2010 – the artists

Posted in ART AWARD 2010 by bauschau on 21. März 2010

BAUSTELLE SCHAUSTELLE / KUNSTPREIS 2010 – ART AWARD 2010

So the ‘line-up’ for the exhibitions is the following:

1.| 11.06.2010-09.07.2010 – Nicolas Pelzer (Berlin, Germany), Baustelle Schaustelle Art Award 2010
2.| 23.07.2010-20.08.2010 – Matthias Wollgast (Düsseldorf, Germany)
3.| 03.09.2010-01.10.2010 – Rimma Arslanov (Tel Aviv, Israel)

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Representing the jury, Dr. Stefanie Kreuzer comments the election (only in German, sorry!):

Die Jury für den Wettbewerb Baustelle/Schaustelle hat drei junge KünstlerInnen ausgewählt, die sich auf unterschiedliche Art und Weise in verschiedenen Medien mit der Thematik des Ortes auseinandergesetzt haben.

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Rimma Arslanov (1978 geboren, lebt in Israel) nimmt in ihrem künstlerischen Vorschlag für die Baustelle/
Schaustelle auf die historische Dimension des Ruhrgebiets Bezug. In einer Multimediainstallation mit Skulpturen, Zeichnungen und Animationen verweist sie auf die Geschichte der Waffen- und Stahlproduktion und die für die industrielle Architektur so prägende „Bergwerkslandschaft“. Rimma Arslanov thematisiert mit dem Blick von außen, die besondere, „schwere“, geschichtliche Last des Ortes und hebt ihn in ihren Arbeiten zugleich auf die Ebene einer universelleren Problematik, die auch ihren Lebensort betreffen kann.

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Nicolas Pelzer (1982 in Dinslaken geboren) studiert seit 2006 an der Kunsthochschule für Medien in Köln.
In seinem künstlerischen Vorschlag für die Baustelle/Schaustelle nimmt er ebenfalls auf die das Ruhrgebiet so prägende Idee des „Bergwerksschachtes“ bezug, indem er, sehr reduziert in den Materialien sowie die Ausstellungs-
gegebenheiten reflektierend, das Bild eines Schachtes suggeriert. Die von der Decke abgehängten Stoffbahnen, die anstelle des für den Ort so typischen Stahls eher das Gegenteil, sprich ein sehr leichtes und flexibles Material favorisieren, nehmen die Vorstellungen von Industrialisierung, Schwerindustrie und gleichzeitig auch die Idee vom „Sterben“ oder vom Wandel dieser Gesellschaften auf. Eine dazugehörige Soundinstallation verankert den Raum in den Alltagsgeräuschen einer industriellen Gesellschaft.

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Matthias Wollgast (1981 in Siegburg geboren) hat nach einem Studium der Biologie an der Kunstakademie Düsseldorf bei Markus Lüpertz und Thomas Grünfeld studiert. Sein Entwurf für die Baustelle/Schaustelle überzeugt durch die dezidierte künstlerische Auseinandersetzung mit dem urbanen Ort, den Ausstellungsräumen sowie der atmosphärischen Situation. Indem er den für das Ruhrgebiet spezifischen „Bergwerksschacht“ mit der mit der Idee der Dunkelkammer kurzschließt, leiten sich aus den Kategorien Licht / Schatten, Sichtbarkeit / Unsichtbarkeit spannende Assoziationen ab.

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